Der „Spiegel“ ist nun auch endlich aufgewacht


Unser Nachrichtenmagazin hatte sich ja eher Zeit gelassen mit dem Thema. Aber nun schreibt es über die ‚Soziale Stadt‘: „Ausgerechnet dieses Erfolgsprojekt unter den Integrationsprogrammen will die Bundesregierung abschaffen.“ Und der Spiegel hat auch eine neue Info:

Zwar sollen die Stellen der Quartiersmanager erhalten bleiben. Doch die sollen sich, sagt der kommunalpolitische Sprecher der Union, Peter Götz, künftig selbst darum kümmern, woher die Mittel für Integrationsmaßnahmen im Viertel kommen.

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Da kann man, genauso wie unsere Kreuzberger Kollegin Laila Atrache-Younes, die in dem Spiegel-Artikel ztitiert wurde, wirklich nur mit dem Kopf schütteln. In Banken und Beton fließen weiterhin Milliarden, aber die mit sparsamsten Mitteln arbeitenden Quartiersmanager sollen nun auch noch zu Fundraisern werden.
Fangen wir doch gleich mal an, im Bundeskanzleramt! Frau Merkel, ha’m Sie mal ’nen Euro?

Ihre Anne Wispler
Der Spiegel-Artikel: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,726908,00.html

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